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Kwak fährt um die Welt

Die beiden Gocher Laura Usinger und Christian van Rens wollen rund ein Jahr lang bei einer Spendentour mit dem Fahrrad 5000 Kilometer in Asien zurücklegen. Spendenkilometer kommen der van-Veen-Stiftung zugute.

Goch, 23.10.2008: Drei Wochen lang werden Laura Usinger und Christian van Rens (26) von der Außenwelt abgeschnitten sein, jenseits der Zivilisation und jeden Telefonnetzes. "Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn mal was passiert..., ich darf gar nicht dran denken", sagt die 24-jährige Laura. Aber die Zuversicht ist stärker – in knapp zwei Wochen, am 5. November, geht’s los.


Ende im Himalaya

"Wir fliegen nach Bangkok, von Süd-Thailand aus starten wir", so Laura weiter. Ein Dreivierteljahr bis ein Jahr sind angepeilt, genug Zeit, um sich abseits der Route Land und Leute anzuschauen. Über Laos und China führt die Tour nach Tibet – wenn die beiden reingelassen werden – und endet in Nepal, am Himalaya. 5000 Kilometer wollen die jungen Gocher durch Asien radeln, für die Streckenabschnitte können private und gewerbliche Sponsoren einen selbst gewählten Betrag spenden. "So können die Gocher die beiden symbolisch weiter bringen", sagt Carlo Marks, Geschäftsführer der Herman van Veen Stiftung Deutschland.

Die Spenden werden zu hundert Prozent an die Stiftung weitergegeben, die damit den Bau des Kwak-Hauses mitfinanziert. Dort sollen Familien mit Kindern, die sich sozial oder gesundheitlich in Extremsituationen befinden, möglichst ab 2010 in Urlaubsatmosphäre Erholung und Ruhe finden. "Das, was die Inhalte des Kwak-Hauses ausmacht, passt ganz gut zu uns", erklärt der reisefreudige Christian. Ihren eigenen Anteil, Flüge, Visa, Ausstattung und Fahrräder tragen Laura und Christian selbst, einige Sponsoren haben sie bei ein paar nützlichen Anschaffungen unterstützt. Schon während ihres Studiums haben die beiden Kulturpädagogen gerne die Welt bereist, nun wagen sie sich auf dem Fahrrad, bepackt mit Zelt und allem, was man braucht in der Einöde, nach Asien. "Wir haben uns für das Fahrrad entschieden, weil man damit unabhängig ist, nicht nur A und B sieht, sondern auch den Weg dazwischen", erzählt Laura. Neben den 13 Kilogramm schweren Trekking-rädern haben die beiden noch sechs Taschen mit zusammen rund 25 Kilo im Gepäck, das muss reichen. "Wir nehmen von der Badehose bis zur Daunenjacke alles mit", sagt Christian. Meistens wollen sie im Zelt schlafen, auch in Nepal, wo die Abenteurer bei minus acht Grad einem Härtetest unterzogen werden. Das kann die beiden aber nicht schocken – Christian hat schon im finnischen Lappland genächtigt, und auch Laura hat schon im Schnee gezeltet. Beste Voraussetzungen also.

Viel spannender finden die beiden Gocher die Frage, ob sie ohne große Probleme nach Tibet kommen. Auch das Kartenmaterial lässt Interpretationsspielraum, teilweise gibt es gar keins. Kein Grund für Laura und Christian, in Panik auszubrechen: "Wir haben ja etwas mehr Zeit eingeplant, da dürfen wir uns auch ruhig einmal verfahren", sagt Christian ganz entspannt.

Quelle: Rheinische Post

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