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Tagebuch

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13.11.08 - Tachostand: 212 km
Endlich am ursprünglich geplanten Beginn unserer Asientour angekommen! Krabi, in der Nähe von Rai Leh Beach. Also, zurück von Plan B, erstmal Rad fahren, zu Plan A, erstmal "ankommen". Warum? Hier die Erklärung.

Khao Sok NP
Khao Sok NP


Nach 2 Tagen im wunderschönen „Khao Sok National Park“ in einem total netten Häuschen im Dschungel, haben wir während unserer Regenwald Wanderung erste Erfahrungen mit heimischen Kriechtieren machen müssen. Nach 3 Blutegel Attacken, die mehr ekelig als schlimm waren, machten wir uns am Dienstag mit der Fiets auf in Richtung Westküste.


Nach den Auskünften eines einheimischen Thais "just a little bit up hill" stiegen wir dann mit unseren Drahteseln den 300 Höhenmeter hohen Pass auf und genossen die herrliche Abfahrt. 44 km später erreichten wir „Takua Pa“. Dort aßen wir an einem turbulenten Markt mit allerlei Früchten, Fischen, Fleisch und Gewürzen zu Mittag und gönnten uns eine Pause und den Kauf eines Sonnenhutes.

Passstrasse nach Takua Pa
auf dem Weg nach Takua Pa


Auf unseren nächsten 37 km auf der sehr hügeligen Küstenstraße konnten wir die Ausmaße der Tsunami Katastrophe direkt vor unseren Augen sehen. Exklusive Touri Resorts und 500 m weiter haufenweise Familien in Wellblechhütten zwischen meterhohen Müllbergen. Wahnsinn.

Kwak in Khao Lak
Kwak in Thailand


Am Ende unserer Tagesetappe erreichten wir „Khao Lak“. Dort wollten wir eigentlich in schönen, einfachen Bambushütten schlafen, so hatten wir es uns nach dieser schweißtreibenden Tour ausgemalt, leider hat auch dort das Wasser alle Hütten weggespült. So blieb uns nichts anderes übrig als in einem Bungalow aus Stein und viel zu viel Tourismus zu schlafen. Räder abschließen, Taschen ins Häuschen und ab ins Meer! Die Erfrischung nach dem 82 km langen und heißen Tagestrip war der absolute Wahnsinn! Nach einem Essen am Strand mit Köstlichkeiten aus dem Meer legten wir uns todmüde früh schlafen.

Richtung Phang Nga
Pause neben Kautschukbaeumen


Nach dem Frühstück packten wir unsere Räder und brachen auf nach „Phang Nga“ (57km). Eine sehr schöne Route durch das Gebirge, ebenfalls wieder viel Strampelei. Leider erwischte uns die Mittagssonne nach 40 km mit knapp 40 Grad... Wir stoppten in "the middle of nowhere" und bestellten bei einer Familie "irgendwas" zu Essen. Für 2 Gerichte und Getränke bezahlten wir 1,20 Euro. Super lecker und nur halb so teuer wie in den Touri Gegenden. Und dazu freute sich die ganze Familie völlig verschwitzte und hoch rote, hellhäutige Fahrradfahrer zu empfangen und bedienten uns alle zusammen. Weiter ging es, die letzten 12 km nach „Phang Nga“ nach 5 km ging es für uns nicht mehr weiter. Die letzten 2 Stunden ohne Schatten bei 39 Grad unterwegs gewesen, einen tierischen Sonnenbrand und eine dicke Salzkruste auf der Haut, hielten wir ein Sougatheuw (Sammeltaxi) an und tuckerten die letzten 7 km glücklich und erschöpft ins Stadtzentrum.

Wir überlegten uns, ob es eine gute Entscheidung gewesen ist, direkt nach der Ankunft in Thailand auf das Fahrrad zu steigen. Ja und Nein. Ja, weil wir jetzt gut abschätzen können unter welchen Umständen wir welche Leistung erbringen können. Wir sind im heftigen Regen, bei Bewölkung und bei 40 Grad heißer Sonne gefietst.

Nein, weil unsere erste Idee, erstmal "ankommen" und an die sehr andere Kultur und Umgebung zu gewöhnen, eindeutig besser ist!

Also in „Phang Nga“ Räder in den Bus und 82 km nach „Krabi“ zurück zu Plan A also. Hier in Krabi am Meer wollen wir jetzt erstmal unseren Sonnenbrand verweilen lassen und uns die Stadt ansehen. Heute (Donnerstag) ist unsere 2. Nacht in der Stadt. Morgen früh packen wir die Räder auf ein long-tail Boot (Fischerbötchen) nach „Rai Leh Beach“ (es gibt keine Straße) und hoffen dort auf Bambushütten. Ankommen, die Gedanken und Erfahrungen der ersten Tage ordnen, klettern, Route planen, genießen...

Danke euch an die lieben Gästebucheinträge!
Wir freuen uns immer von euch zu hören!



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