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11.07.09 Kathmandu, Tachostand: 6642 km

Letzter Tag unserer Reise! Jetzt waren wir ueber eine Woche in Kathmandu. Es ist wahnsinnig schwierig ein allgemeines Bild der Hauptstadt zu beschreiben.

Kathmandu - Markt Kathmandu - Monsoonregen


Wenn man durch den alten Teil der Stadt läuft, erkennt man noch deutlich das von der Religion, meist Hinduismus und Budhismus, geprägte Leben. Der Durbar Square z.B. mit zahlreichen jahrhunderte alten Hindu-Tempeln zu Ehren verschiedenster Götter, heilige Kühe, Opferstelle für Ziegen usw. Auf dem Weg dorthin sehen wir zufällig eine große buddhistische Stupa mit einem Kloster am Ende einer schmalen Gasse. In allen diesen Gassen finden sich kleine Läden in denen nahezu alles verkauft wird. Über uns befinden sich kunstvoll geschnitzte Balkone. An uns vorbei rasen Taxis, Motorräder, Fahrräder, Männer, Frauen in kunterbunten Kurtas und Saris, Katzen, Hunde und Maus. Vom Durbar Square führt die New Road in den neueren Teil der Stadt und letztendlich zum Ratna Park. Hier ist die Anzahl bettelnder Älterer recht hoch und auch viele Straßenkinder leben hier. Gleich neben dem Gehsteig rollen stinkende Autos und eine blitzeblanker Mercedes über den Asphalt. Überall wird Obst, Gemüse, Sandalen, Gewürze, Gürtel, Töpfe und sonstwas verkauft.

Zurück in Thamel beschränken sich die Handelsgüter auf Tigerbalsam, billige Holzmandolinen und Drogen. In den 70ern kamen viele Hippies in die Stadt, das Endziel der Überlandreise von Europa. Scheinbar denken seither alle, dass Touristen Massen an Drogen konsumieren.

Um 8 Uhr abends treffen wir uns dann mit vielen anderen Reisenden in Sam’s Bar. Vorher laufen wir noch an einer von hunderten german bakery’s vorbei und dem italienischen, israelischen und sogar auch einem nepalesischem Restaurant. Nach einigen kühlen Bieren treten wir dann den nach Hause Weg an, vorbei an vielen Straßenkindern, die Klebstoff in eine Plastiktüte füllen und schließlich die Giftstoffe einatmen, um den Alltag zu vergessen. Ein komisches Gefühl, wenn man bedenkt, dass eines der Biere ungefähr 4 Mahlzeiten für die Kinder bedeuten.

Also Kathmandu ist definitiv eine vielseitige Stadt. Etwas außerhalb der Stadt besuchen wir Pashupatinath, den heiligen Tempel am Bagmati Fluss. Auf den Stufen am Wasser erleben wir, wie Familien Abschied eines Angehörigen nehmen indem der Leichnam am Fluss verbrannt wird, so wie die Tradition es will. 20m weiter rechts wird gerade der Kopf eines Säuglings mit Wasser befeuchtet und gesegnet. Zwischen den Geschehnissen fegt ein Tempelangestellter Müll in den heiligen Fluss. Wir befinden uns nachdenklich am anderen Ufer und stehen im Rauch. Zusammen mit Liz, Alan und Sam geht es zurück nach Thamel, vorbei an ….

Pashupatinath - Kremation am heiligen Bagmati Fluss Pashupatinath - Sadhu, heilige Maenner


Als wir in China bei Hutch für ein paar Tage wohnen durften, erzählte er uns von einer Schule in Kathmandu, die wir doch unbedingt besuchen sollten. Das taten wir und es war ein wirklich interessanter Tag. Wir trafen uns mit Vishnu, dem stellvertretenden Direktor der Schule. Er selbst wohnt mit seiner Frau und Kind in einem kleinen Zimmer im 4. Stock der Schule. Zusammen mit anderen Lehrern kümmert er sich um die 50 von 500 Schülern auch nach dem Unterricht, die auch in der Schule leben. Diese Schule kümmert sich definitiv gut um die Schüler Nepals und um eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder.

Jetzt sind es nur noch Stunden und wenn wir morgen Abend im Flugzeug sitzen haben wir nicht nur unsere Fahrräder und Gepäck dabei, sondern auch tausende Erlebnisse, Eindrücke, Freundschaften, Bilder und Lernmomente… Tschüss.

Laura & Christian




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