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07.12.08 - Prachuap Khirikhan, Tachostand: 932km
Jetzt haben wir schon fast 2 Wochen nichts mehr von uns hören lassen. Das hat man davon, jetzt gibt es was zu erzählen...

In den letzten Tagen waren wir an ganz unterschiedlichen Plätzen und Orten:
Großstädten, Fischerdörfern und Nationalparks.


Von „Khura Buri“ ging es über ruhige Straßen umgeben von Shrimp-Farmen zum „Laem Son NP“, wo wir einen sehr netten Bungalow am Ende der 10 km langen Straße ins Nichts gefunden haben. Hier sind wir erstmal 2 Nächte geblieben und haben ein bisschen die Seele baumeln lassen und uns vom Hostel Besitzer Hollaender Bo mit Kaffee verwöhnen lassen. Haben den Büffeln beim schwimmen zugesehen, den Fischern beim Quallen fangen und sind mit den Fietsen über den Strand gedüst. Außerdem haben wir das Dorfleben zwischen Muslimen und Buddhisten ein bisschen besser kennengelernt.

ietsen am Stran vom Laem Son NP
Fischerdorf auf dem Weg nach Ban Krut

Von da aus ging es weiter nach „Ranong“ einer kleinen Provinzstadt. Wir wollten eigentlich nur eine Nacht bleiben, doch dann trafen wir Robin mit seiner Freundin, Verwandtschaft aus der Heimat und sind glatt noch einen Tag geblieben. Zu 4. isst es sich eh viel besser... Um die Runde komplett zu machen, trafen wir per Zufall noch Uta! Abgefahren...

Während der nächsten 2 Tage hatten wir auf unserer Strecke immer wieder einen herrlichen Blick aufs Nachbarland Burma. An dieser Stelle endlich mal ein paar Eindrücke, die wir täglich auf dem Weg zwischen A und B sammeln können: Straßen umgeben von Palmenplantagen, Shrimps-Farmen und Reisfeldern, zwischendurch kleine Hütten aus Wellblech oder Holz oder auch mal ein protziges Steinhaus.

Die Thais leben größtenteils vor ihren Hütten, jeder winkt und ruft "Hello" oder "farang" (westl. Ausländer). Kinder rennen auf uns zu, Straßenhunde bellen uns an oder laufen vor Angst vor den Rädern weg. Müllberge neben den Häusern und am Straßenrand eine Familie nach der anderen verkauft Getränke oder etwas zu Essen (gebratene Fleischspieße, Bananen, Reisgerichte oder Pancakes...). Mopeds über Mopeds mit bis zu 5 Personen darauf oder noch mit Huhn, Hund oder Affe. Kühe, die „doof aus der Wäsche gucken“, Pick-ups mit Ananas, Kokosnüssen, stinkendem Fleisch, Kautschuk oder Personen beladen. Berge, so wie wir sie vom Niederrhein gar nicht kennen, Landsleute die ihre Ernte nach Hause tragen, Schulkinder in Uniform mit Chipstüten. Mönche in ihren orange leuchtenden Gewändern sowie Tempel in ihrem bunten und schillerndem Glanz. Moscheen und offene "Wohnzimmer" zum rein gucken, Friseursalons, offene Zahnarztpraxen, richtig schöne Gärtnereien mit Palmenzüchtungen und trainierte Affen, die Kokosnüsse von den Palmen holen können....

Khao Thong Chai - Ban Krut

Unser nächster Stopp war „Chumphon“, eine recht große und volle Stadt. Städte sind hier generell laut und anstrengend, weil jeder mit seinem knatterndem Moped 5 m weiter fährt, jeder einem irgendetwas verkaufen will und man generell hingucken muss, wo man hinläuft, weil man sonst in ein Gulliloch fällt, gegen eine Stange von einem Verkaufsstand läuft oder über einen Straßenhund stolpert.

Das richtig Gute an Städten sind die Nachtmärkte... Hier macht es doppelt so viel Spaß zu essen, es riecht lecker, man bekommt hier alles von süß bis scharf und man kann dabei auch noch zugucken wie es von den Leuten zubereitet wird. Lecker! Zudem findet man oft am Straßenrand Stände mit Brillen die nur 1,50 Euro kosten: für Laura!

Seit „Chumphon“ fahren wir jetzt entlang der Ostküste Richtung Norden. Es ist deutlich flacher hier, dafür haben wir richtig mit dem Gegenwind (Monsumwind) zu kämpfen. Selbst bergab müssen wir noch in die Pedalen treten. Ganz schön gemein. Ca. 100 km nördlich von „Chumphon“ erreichten wir mit einer Kokosnuss Stärkung von einem Einheimischen bei einer Pause in „Bang Bangbird“ ein winziges Fischerdörfchen. Nach einem leckerem Seafood Abendessen fielen wir nur noch müde ins Bett.

Zu Gast bei Thais mit Kokuspamen im Garten
Schatten am Wanakon Beach NP

Am nächsten Tag ging es oft kilometerlang einfach nur am Meer entlang. Sehr schön, z.T. durch Palmenalleen an Sanddünen und an bunten Fischerbooten vorbei. Am Mittag erreichten wir „Ban Krud“ wieder ein kleines Dörfchen, aber schon touristischer. Nachdem wir im Meer geschwommen sind, fuhren wir ohne bepackte Räder ganz wackelig auf einen Berg, auf dem ein Tempel lag. Eine sehr schöne Aussicht umgeben von der riesigen Tempelanlage.

Am Freitag hatte der König von Thailand Geburtstag, dass war hier ein großer Feiertag. Auf unserem Weg begegneten wir Bühnen und Feiern. Wir erreichten den „Wanakon NP“ und haben hier für 2 Nächte unser Zelt am Strand aufgebaut. Durch den Feiertag haben das auch viele Thais gemacht und so campten wir an diesem schönen kilometerlangen Strand mit ganz vielen Einheimischen und genossen es aufs Meer zu starren und einen Tag nicht zu strampeln.

Von den Unruhen in Bangkok bekommt man hier beim Reisen durch das Land nicht viel mit, außer durch Presse und Fernsehen.

Gerade sind wir in „Pratschuap Khirikhan“ angekommen. Es geht uns verdammt gut, wir strampeln fleißig weiter gegen den Wind an! Lasst von euch hören, wir denken an Euch!

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